Kurz gesagt: Eltern und Großeltern können für Kinder einen Goldsparplan ab 25 Euro monatlich einrichten, treuhänderisch oder auf den Namen des Kindes. Der lange Anlagehorizont federt Preisschwankungen ab und nutzt den Cost-Average-Effekt. Das Gold wird versichert verwahrt und ist nach 12 Monaten Haltedauer steuerfrei.
Gold für die nächste Generation: Warum immer mehr Familien früh anfangen
Wer früh beginnt, profitiert am meisten. Das gilt für Bildung, und es gilt für den Vermögensaufbau. Wer für ein Kind oder einen Enkel bereits in jungen Jahren einen Goldsparplan einrichtet, legt den Grundstein für einen finanziellen Puffer, den der Nachwuchs eines Tages wirklich brauchen kann: beim Studium, beim Hausbau, beim Einstieg ins Berufsleben.
Doch wie funktioniert ein Goldsparplan für Kinder genau? Was gilt es zu beachten? Und welche Variante ist für Familien die sinnvollste?
Das Prinzip: Frühzeitig starten, Zeit als Verbündeten nutzen
Gold als langfristiger Wertspeicher hat eine entscheidende Eigenschaft: Je länger der Anlagehorizont, desto mehr können kurzfristige Preisschwankungen ausgeglichen werden. Wer für ein neugeborenes Kind beginnt zu sparen, hat bis zu dessen 18. Lebensjahr 18 Jahre Zeit.
Das bedeutet konkret:
- 18 Jahre x 12 Monate x 50 Euro = 10.800 Euro eingezahltes Kapital
- Dazu kommt die aufgebaute Goldmenge, die zu verschiedenen Goldpreisen erworben wurde (Cost-Average-Effekt)
- Der Endbetrag hängt vom Goldpreis zum Zeitpunkt des Verkaufs ab, keine Renditegarantie, aber historisch ein bewährter Werterhalt
Wichtig: Vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für die Zukunft. Gold ist kein Spekulationsobjekt, sondern ein Sachwert mit langfristiger Wertbeständigkeit.
Wer kann einen Goldsparplan für ein Kind einrichten?
Eltern, Großeltern, Taufpaten, Onkel und Tanten, grundsätzlich kann jeder Volljährige ein Depot bei Auvesta eröffnen und dieses für einen minderjährigen Begünstigten bespielen.
Die häufigste Praxis: Eltern oder Großeltern eröffnen das Depot auf ihren eigenen Namen und verwalten es treuhänderisch für das Kind. Eine formelle Übertragung auf das Kind kann später erfolgen, zum 18. Geburtstag, zur Ausbildung oder zum Studiumsbeginn.
Alternativ kann das Depot auch direkt auf den Namen des Kindes eröffnet werden, dazu ist die Zustimmung beider Erziehungsberechtigten erforderlich. Im Zweifelsfall empfiehlt sich Rücksprache mit einem Steuerberater, da Schenkungen an Kinder bis 400.000 Euro (alle 10 Jahre) steuerfrei sind.
Wie viel monatlich für Kinder sparen?
Es gibt keine richtige oder falsche Antwort, jeder Betrag ist besser als kein Betrag. Ein paar Orientierungswerte:
- 25 Euro/Monat: Kleinstmöglicher Einstieg, ideal für Budget-bewusste Familien. Über 18 Jahre: 5.400 Euro eingezahltes Kapital.
- 50 Euro/Monat: Mittlerer Einstieg, beliebteste Option. Über 18 Jahre: 10.800 Euro eingezahltes Kapital.
- 100 Euro/Monat: Ambitionierter Aufbau. Über 18 Jahre: 21.600 Euro eingezahltes Kapital.
Ergänzend können Geburtstags- oder Weihnachtsgeschenke von Verwandten direkt als Einmalzahlung in den Sparplan einfließen, statt Spielzeug, das in zwei Jahren vergessen ist.
Goldsparplan vs. Tagesgeld vs. ETF für Kinder
Viele Eltern stehen vor der Frage: Tagesgeld, ETF oder Gold?
| Kriterium | Tagesgeld | ETF (Aktien) | Goldsparplan |
|---|---|---|---|
| Einstieg ab | 1 Euro | 25–50 Euro | 25 Euro |
| Inflationsschutz | Gering | Mittel | Hoch (historisch) |
| Schwankungsrisiko | Sehr gering | Hoch | Mittel |
| Greifbarer Sachwert | Nein | Nein | Ja, physisches Gold |
| Keine Mindestlaufzeit | Ja | Ja | Ja (Auvesta) |
Viele Familien entscheiden sich für eine Kombination: ETF für Wachstumsorientierung, Gold als stabiler Anker. Das ist kein Entweder-oder, sondern eine Frage der Risikostreuung.
Die Münzen-Variante: Goldmünzen für Kinder mit emotionalem Wert
Besonders beliebt bei Familien ist der Barren & Münzen Sparplan (ab 50 Euro/Monat). Hier erhalten Kinder mit der Zeit echte Goldmünzen, Maple Leaf, Krügerrand, Wiener Philharmoniker, die einen doppelten Wert haben: einen materiellen und einen emotionalen.
Die Münzen können dem Kind regelmäßig gezeigt werden, dienen als greifbare Lektion über Sparen und Wert, und wachsen mit jedem Jahr. Das ist ein pädagogisch wertvolles Konzept, das abstrakte Finanzthemen für Kinder erlebbar macht.
Schenkung statt Spielzeug: Warum viele Großeltern umdenken
Großeltern, Taufpaten und andere Verwandte stehen jedes Jahr vor derselben Frage: Was schenkt man Kindern, das wirklich bleibt? Spielzeug wird vergessen, Kleidung wird zu klein. Ein monatlicher Beitrag zum Goldsparplan hingegen wächst still, aber stetig.
Viele Familien haben eine einfache Lösung gefunden: Der Sparplan läuft über die Eltern, und Geburtstagsgeldgeschenke fließen als Einmalzahlungen direkt hinein. Zum 18. Geburtstag übergeben sie dem Jugendlichen kein Kuvert mit Geldscheinen, sondern ein Depot mit physischem Gold.
Sicherheit und Lagerung: Was passiert mit dem Gold des Kindes?
Das physische Gold wird in Hochsicherheitstresoren bei LBMA-zertifizierten Herstellern eingelagert. Es ist vollständig versichert und im Insolvenzfall der Auvesta AG als Sondervermögen geschützt.
Das bedeutet: Selbst wenn dem Unternehmen etwas passieren sollte, bleibt das eingelagerte Gold Ihr Eigentum, es ist nicht Teil der Insolvenzmasse. Das ist ein wichtiger Unterschied zu Bankguthaben oder Fondsanteilen.
So richten Sie den Goldsparplan für Kinder ein
- Kostenloses Online-Depot bei Auvesta eröffnen (dauert ca. 5 Minuten)
- Sparplan-Variante wählen: Barren (ab 25 Euro) oder Barren & Münzen (ab 50 Euro)
- Monatlichen Betrag festlegen, jederzeit anpassbar
- Optional: Geburtstags- und Weihnachtsgelder als Einmalzahlungen einplanen
Keine Mindestlaufzeit. Keine versteckten Gebühren. Physisches Gold vom 5x Testsieger Handelsblatt.
Mehr über die Funktionsweise des Sparplans erfahren Sie in unserem Ratgeber Goldsparplan ab 25 Euro: Wie kleine Beträge Vermögen schaffen. Wie Gold langfristig als Altersvorsorge wirkt, zeigt unser Artikel Gold als Altersvorsorge: Sparplan-Rechnung über 25 Jahre.
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Disclaimer: Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Edelmetall-Investments sind mit Risiken verbunden. Vergangene Wertentwicklungen sind kein zuverlässiger Indikator für zukünftige Ergebnisse. Bitte konsultieren Sie einen unabhängigen Finanzberater.
Häufige Fragen
Kann ich einen Goldsparplan für mein Kind oder Enkelkind eröffnen?
Ja. Eltern, Großeltern und andere Vertrauenspersonen können Goldsparpläne einrichten, entweder treuhänderisch auf ihren eigenen Namen oder mit beidseitiger elterlicher Zustimmung direkt auf den Namen des Kindes. Beide Varianten ermöglichen die gezielte Vermögensbildung für Minderjährige.
Wie viel zahle ich für ein Kind über 18 Jahre ein, wenn ich 50 Euro monatlich spare?
Bei 50 Euro monatlich über 18 Jahre werden insgesamt 10.800 Euro eingezahlt. Welchen Wert das angesammelte Gold zum Zeitpunkt der Übergabe hat, hängt von der dann aktuellen Goldpreisentwicklung ab, die nicht vorhersagbar ist.
Ab welcher monatlichen Rate ist ein Goldsparplan für Kinder möglich?
Der Mindesteinstieg liegt bei 25 Euro monatlich für einen Barren-Sparplan. Es können auch Einmalzahlungen geleistet werden, zum Beispiel Geburtstags- oder Weihnachtsgelder. Es gibt keine Mindestlaufzeit; der Sparplan kann jederzeit angepasst oder beendet werden.
Ist das gesparte Gold beim Anbieter sicher, auch wenn der Anbieter insolvent wird?
Ja, sofern das Gold als Sondervermögen geführt wird. Bei Auvesta wird das Gold in LBMA-zertifizierten Hochsicherheitstresoren gelagert, ist vollständig versichert und bleibt rechtlich Eigentum des Depotinhabers. Im Insolvenzfall des Anbieters fällt es nicht in die Insolvenzmasse.
Warum ist ein langer Anlagehorizont bei Goldsparplänen für Kinder besonders vorteilhaft?
Ein Anlagehorizont von 10 bis 18 Jahren oder mehr ermöglicht es, kurzfristige Goldpreisschwankungen auszusitzen und den Cost-Average-Effekt über viele Kaufzeitpunkte zu nutzen. Vergangene Wertentwicklungen sind dabei keine verlässlichen Indikatoren für künftige Ergebnisse.