Gold als Geldanlage gilt bei unabhängigen Verbraucherratgebern wie Finanztip als Beimischung, nicht als Kernbaustein eines Depots. Gold zahlt keine Zinsen und schwankt im Wert, kann ein Portfolio aber breiter aufstellen. Wer physisch anlegt, sollte vor allem auf die Kosten achten: Ein Goldsparplan wie der Auvesta CUBE verzichtet auf ein prozentuales Aufgeld.
Weil bei Gold die laufenden Erträge fehlen, entscheiden die Kosten besonders stark über das Ergebnis. Die folgende Übersicht stellt den einmaligen Kaufaufschlag und die jährlichen Lagerkosten mehrerer Anbieter gegenüber, damit Sie die Modelle sachlich einordnen können.
| Anbieter / Tarif | Kaufaufschlag / Aufgeld | Lagerkosten pro Jahr |
|---|---|---|
| Auvesta CUBE | kein prozentuales Aufgeld, einmaliges Agio 200 EUR | 0,72 % zzgl. MwSt |
| Auvesta CUBE+ (ab 3.001 EUR Kaufsumme) | kein prozentuales Aufgeld | 0,36 % zzgl. MwSt |
| Philoro | 5,0 % | 0,60 % |
| Anlagegold24 | 4,90 % | 0,65 % |
| Bitpanda | ca. 0,5 % | keine Lagergebühr |
| Degussa | keine Angabe | 0,50 % |
Was sagt Finanztip zu Gold als Geldanlage?
Verbraucherratgeber wie Finanztip ordnen Gold als Beimischung ein, nicht als Ersatz für ein breit gestreutes Wertpapierdepot. Die Kernbotschaft lautet: Gold liefert keine laufenden Erträge wie Zinsen oder Dividenden, historisch hat es über lange Zeiträume aber eine gewisse Rolle als Wertaufbewahrung gespielt. Für Anlegerinnen und Anleger bedeutet das zwei praktische Konsequenzen. Erstens sollte Gold nur einen begrenzten Teil des Vermögens ausmachen. Zweitens zählen niedrige Kosten und ein langer Anlagehorizont mehr als kurzfristige Kursbewegungen. Genau an dieser Stelle setzt ein kostengünstiger Goldsparplan an.
Warum zahlt Gold keine Zinsen und was heißt das für Anleger?
Gold ist ein Sachwert ohne Zinskupon und ohne Ausschüttung. Der einzige Ertrag entsteht über die Entwicklung des Preises. Anders als bei einer Anleihe oder einer Aktie mit Dividende arbeitet das Kapital also nicht von selbst. Daraus folgt kein Nachteil, aber eine klare Einordnung: Gold ergänzt ertragstragende Anlagen, es ersetzt sie nicht. Wer diese Erwartung von Beginn an mitnimmt, trifft ruhigere Entscheidungen und lässt sich von einzelnen Kursphasen weniger treiben. Der Wert von Gold kann steigen oder fallen, planbare laufende Einnahmen gibt es nicht.
Wie viel Gold passt als Beimischung ins Depot?
Gold gilt als kleiner Teil eines gestreuten Depots neben Aktien, Anleihen und Tagesgeld. Eine pauschale Quote gibt es nicht, denn der passende Anteil hängt von Ihrem Anlageziel, Ihrem Zeithorizont und Ihrer Risikobereitschaft ab. Wer Gold als Beimischung aufbaut, muss den Betrag nicht auf einmal investieren. Ein regelmäßiger Sparbetrag verteilt die Käufe über die Zeit und glättet so den durchschnittlichen Einstiegspreis. Eine Übersicht der Modelle finden Sie in unserem Goldsparplan-Vergleich, der die Konditionen der Anbieter gegenüberstellt.
Welche Kosten entscheiden bei physischem Gold?
Bei physischem Gold wirken zwei Kostenhebel: der einmalige Kaufaufschlag beim Erwerb und die laufenden Lagerkosten pro Jahr. Hinzu kommt die Differenz zwischen Ankaufspreis und Verkaufspreis. Viele klassische Anbieter berechnen ein prozentuales Aufgeld, etwa 5,0 % bei Philoro oder 4,90 % bei Anlagegold24. Auvesta geht laut dem unabhängigen Gebührenvergleich der WiWo einen anderen Weg und verzichtet auf ein prozentuales Auf- und Abschlagsmodell. Statt eines Aufgelds fällt im Tarif CUBE ein einmaliges Agio von 200 EUR an. Der Grammpreis basiert auf Großbarren und liegt dadurch nach Anbieterangaben bis zu 15 % günstiger. Beim Verkauf gibt es keinen Abschlag, der Rückkauf erfolgt zum Referenzpreis. Die laufenden Lagerkosten betragen im CUBE 0,72 % pro Jahr zzgl. MwSt und im CUBE+ ab 3.001 EUR Kaufsumme 0,36 % pro Jahr zzgl. MwSt.
Wie funktioniert ein Goldsparplan konkret?
Bei einem Goldsparplan zahlen Sie einen festen Betrag im Monat ein, für den fortlaufend physisches Gold zugekauft und für Sie eingelagert wird. Im Auvesta CUBE beginnt die Sparrate ab 100 EUR im Monat, der klassische Einstieg ist bereits ab 25 EUR im Monat möglich. Es gibt keine Mindestlaufzeit, Sie können den Sparplan jederzeit pausieren oder kündigen. Zur Auswahl stehen die Varianten Barren, Münzen sowie Barren und Münzen, und neben Gold lassen sich auch Silber, Platin und Palladium besparen. Details zu den Ausführungen finden Sie unter Sparplan-Varianten. Ergänzend steuert die kostenlose Funktion SwitchPilot die laufende Sparrate über die Gold-Silber-Ratio, ohne den Altbestand anzutasten.
Wie wird das Gold gelagert und versichert?
Das Gold aus dem Sparplan wird allokiert gelagert. Das bedeutet, Ihnen werden konkrete, nummerierte Barren zugeordnet, an denen Sie das rechtliche Eigentum halten und die dadurch insolvenzsicher außerhalb der Bilanz des Anbieters liegen. Zur Wahl stehen sechs internationale Hochsicherheitstresore in Frankfurt, München, Zürich, Wien, London und Singapur, den Lagerort können Sie frei wählen und später wechseln. Der eingelagerte Bestand ist zu 100 % versichert, die Kosten dafür sind in den Lagerkosten enthalten. Wie Sie Edelmetalle grundsätzlich sicher verwahren, erläutert unser Ratgeber Gold sicher lagern. Der Goldpreis selbst bleibt davon unberührt und kann weiterhin schwanken.
Physisches Gold oder Gold-ETC: Was passt zu Ihnen?
Für den Vermögensschutz bevorzugen viele Verbraucherratgeber physisches Gold, weil es keinem Emittentenrisiko unterliegt und Ihnen unmittelbar gehört. Ein Gold-ETC ist dagegen ein Wertpapier, das börsentäglich einfach handelbar ist, aber die Bonität und Struktur des Emittenten voraussetzt. Beide Wege haben ihre Berechtigung, sie unterscheiden sich vor allem in Handelbarkeit und Verwahrung. Wer im Sinne der Finanztip-Logik vor allem eine krisenfeste Sachwertkomponente sucht, landet häufig beim physischen Gold. Ein Goldsparplan verbindet diesen Wunsch mit planbaren monatlichen Käufen und allokierter Lagerung.
Häufig gestellte Fragen
Ist Gold laut Finanztip eine gute Geldanlage?
Verbraucherratgeber wie Finanztip sehen Gold nicht als Kernanlage, sondern als Beimischung zu einem breit gestreuten Depot. Gold zahlt keine Zinsen und schwankt im Wert, kann ein Portfolio aber diversifizieren. Entscheidend sind niedrige Kosten und ein langer Anlagehorizont.
Wie viel Gold sollte man im Depot haben?
Gold gilt als Beimischung, also als kleiner Teil eines gestreuten Depots neben Aktien, Anleihen und Tagesgeld. Wie hoch der Anteil ausfällt, hängt von Ihrem Anlageziel und Ihrer Risikobereitschaft ab. Eine pauschale Quote gibt es nicht.
Was kostet ein Goldsparplan bei Auvesta?
Der Auvesta CUBE verzichtet auf ein prozentuales Aufgeld und berechnet ein einmaliges Agio von 200 EUR. Die Lagerkosten betragen im CUBE 0,72 % pro Jahr zzgl. MwSt, im CUBE+ ab 3.001 EUR Kaufsumme 0,36 % pro Jahr zzgl. MwSt. Ein Verkaufsabschlag fällt nicht an.
Physisches Gold oder Gold-ETC: Was ist besser?
Für den Vermögensschutz bevorzugen viele Verbraucherratgeber physisches Gold, weil es keinem Emittentenrisiko unterliegt. Ein Gold-ETC ist ein Wertpapier und einfacher handelbar. Beim Auvesta Goldsparplan erwerben Sie allokiertes physisches Gold, das Ihnen zugeordnet und zu 100 % versichert ist.
Kann ich einen Goldsparplan jederzeit pausieren oder kündigen?
Ja. Der Auvesta Goldsparplan hat keine Mindestlaufzeit und lässt sich jederzeit pausieren oder kündigen. Die Sparrate beginnt im klassischen Einstieg ab 25 EUR im Monat, im CUBE-Tarif ab 100 EUR im Monat.
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