Der Goldpreis in Schweizer Franken ergibt sich aus dem weltweiten Goldpreis, der in US-Dollar je Feinunze gehandelt wird, und dem Wechselkurs USD/CHF. Zwei Kräfte bewegen ihn also gleichzeitig: die globale Nachfrage nach Gold und die Stärke des Frankens. Ein Goldsparplan macht diesen Wert planbar zugänglich, mit physischer Lagerung wahlweise in Zürich.
| Kondition | CUBE (Einsteiger) | CUBE+ (ab 3.001 EUR Kaufsumme) |
|---|---|---|
| Mindestrate | 100 EUR/Monat | automatisches Upgrade aus CUBE |
| Einmaliges Agio | 200 EUR | automatisches Upgrade aus CUBE |
| Kaufaufschlag / Aufgeld | keiner | keiner |
| Verkaufsabschlag | keiner | keiner |
| Lagerkosten pro Jahr | 0,72 % (0,06 %/Monat) zzgl. MwSt | 0,36 % (0,03 %/Monat) zzgl. MwSt |
| Versicherung | 100 % des Bestands, in Lagerkosten enthalten | 100 % des Bestands, in Lagerkosten enthalten |
| Mindestlaufzeit | keine, jederzeit kündbar oder pausierbar | keine, jederzeit kündbar oder pausierbar |
| Lagerorte | 6 Hochsicherheitstresore, u. a. Zürich | 6 Hochsicherheitstresore, u. a. Zürich |
Wovon hängt der Goldpreis in Franken ab?
Der Goldpreis in CHF folgt keiner eigenen, isolierten Preisbildung, sondern leitet sich vom internationalen Goldmarkt ab. Dort wird Gold in US-Dollar je Feinunze notiert. Für den Preis in Franken sind daher zwei Größen entscheidend: der Dollarpreis des Goldes und der Wechselkurs zwischen US-Dollar und Franken. Steigt der Dollarpreis, während der Wechselkurs konstant bleibt, zieht auch der Frankenpreis an. Wertet der Franken gegenüber dem Dollar auf, kann der Goldpreis in CHF sinken, obwohl der Dollarpreis unverändert bleibt. Anleger in der Schweiz oder mit Frankenbezug betrachten deshalb stets beide Ebenen gemeinsam. Wer regelmäßig kauft, verteilt seine Einstiege über die Zeit und ist damit weniger von einem einzelnen Tageskurs abhängig.
Warum unterscheidet sich der Goldpreis in CHF vom Preis in Euro?
Derselbe Barren hat je nach Währung einen anderen Preis, weil jede Währung einen eigenen Wechselkurs zum US-Dollar besitzt. Der Frankenpreis und der Europreis für Gold entwickeln sich daher selten exakt parallel. Bewegt sich der Euro anders zum Dollar als der Franken, entsteht eine Differenz, die rein aus dem Devisenmarkt stammt und nichts mit dem Metall selbst zu tun hat. Für die Praxis bedeutet das: Ein in Euro geführter Sparplan bildet den Goldwert ab, während der Bezugspunkt in Franken zusätzlich vom Kurs Euro zu Franken abhängt. Auvesta führt die Konditionen in Euro. Das zugrunde liegende Gold bleibt jedoch ein global bepreistes Gut, das sich jederzeit auch in Franken bewerten lässt.
Was bedeutet ein schwankender Goldpreis für einen Sparplan?
Ein Sparplan kauft in festen Zeitabständen für einen festen Betrag. Bei einem höheren Goldpreis erhalten Sie für die gleiche Rate weniger Gramm, bei einem niedrigeren Preis mehr. Über viele Käufe hinweg entsteht so ein Durchschnittspreis, der einzelne Ausschläge nach oben und unten glättet. Dieser Durchschnittskosteneffekt nimmt Ihnen die Entscheidung ab, den vermeintlich richtigen Einstiegszeitpunkt exakt zu treffen. Er ist kein Renditeversprechen, denn der Goldpreis kann in Franken wie in jeder anderen Währung steigen oder fallen. Er ordnet den Kauf aber in einen regelmäßigen, planbaren und emotionsärmeren Ablauf ein, der zu einem langfristigen Vermögensaufbau passt.
Was zahlen Sie bei einem Goldsparplan wirklich für Ihr Gold?
Neben dem reinen Metallwert entscheidet das Kostenmodell darüber, wie viel Gold am Ende in Ihrem Bestand liegt. Auvesta nutzt das CUBE-Tarifmodell und verzichtet dabei auf ein prozentuales Aufgeld beim Kauf. Laut dem unabhängigen WiWo-Gebührenvergleich ist Auvesta einer von nur zwei Anbietern, die weder einen Auf- noch einen Abschlag verlangen. Der Einkauf läuft über ein Grammpreis-Modell mit Großbarren, das laut WiWo bis zu 15 % günstiger sein kann als der Kauf einzelner Kleinbarren. Statt eines Aufgelds fällt im Tarif CUBE ein einmaliges Agio von 200 EUR an. Die laufenden Lagerkosten betragen im Tarif CUBE 0,72 % pro Jahr zzgl. MwSt und sinken im Tarif CUBE+ auf 0,36 % pro Jahr zzgl. MwSt. Ab einer Kaufsumme von 3.001 EUR erfolgt das Upgrade in den günstigeren Tarif automatisch. Einen breiteren Marktüberblick bietet der Goldsparplan-Vergleich.
Wie schneidet Auvesta im Anbietervergleich ab?
Der wesentliche Unterschied liegt im Aufgeld. Viele Anbieter berechnen einen prozentualen Aufschlag auf jeden Kauf. Philoro verlangt laut Vergleich 5,0 % Aufgeld und 0,60 % Lagerkosten pro Jahr, Anlagegold24 kommt auf 4,90 % Aufgeld und 0,65 % pro Jahr. Bitpanda liegt bei rund 0,5 % und erhebt keine Lagergebühr, Degussa nennt 0,50 % pro Jahr für die Lagerung. Auvesta setzt an dieser Stelle anders an: kein prozentuales Aufgeld, dafür das einmalige Agio und die tarifabhängigen Lagerkosten. Für Sparer, die über viele Jahre regelmäßig kaufen, verschiebt sich das Gewicht damit vom wiederkehrenden Aufschlag hin zu planbaren, transparenten Kosten. Welche Variante am Ende günstiger ist, hängt von Sparrate, Laufzeit und Kaufhäufigkeit ab und lässt sich nur im konkreten Fall bewerten.
Können Sie Ihr Gold in der Schweiz lagern?
Ja. Auvesta bietet sechs internationale Hochsicherheitstresore zur freien Wahl an: Frankfurt, München, Zürich, Wien, London und Singapur. Für Anleger mit Frankenbezug ist der Standort Zürich naheliegend, weil das Metall damit physisch in der Schweiz liegt. Der Lagerort lässt sich jederzeit wechseln. Das Gold wird allokiert gelagert, das heißt, es sind konkrete, nummerierte Barren zugeordnet, an denen rechtliches Eigentum besteht und die insolvenzsicher außerhalb der Bilanz des Anbieters geführt werden. Der Bestand ist zu 100 % versichert, unter anderem gegen Einbruch, Raub, Feuer und Naturkatastrophen zum Tageswert. Wie physisches Gold professionell verwahrt wird, behandelt der Ratgeber Gold sicher lagern.
Wie starten Sie Schritt für Schritt?
Der Einstieg ist bereits mit kleinen Beträgen möglich. Klassisch beginnt ein Sparplan ab 25 EUR pro Monat, der CUBE-Tarif ab einer Mindestrate von 100 EUR pro Monat. Sie wählen zunächst die Variante, also Barren, Münzen oder Barren und Münzen, sowie das Metall. Verfügbar sind Gold, Silber, Platin und Palladium. Danach legen Sie Sparrate und Lagerort fest. Eine feste Mindestlaufzeit gibt es nicht, der Plan ist jederzeit kündbar oder pausierbar. Wer die Aufteilung zwischen Gold und Silber automatisieren möchte, kann SwitchPilot nutzen, eine kostenlose Funktion, die ausschließlich die laufende Sparrate über die Gold-Silber-Ratio steuert, während der Altbestand unberührt bleibt. Wie diese Funktion im Detail arbeitet, erläutert die Seite zu SwitchPilot.
Häufige Fragen zum Goldpreis in CHF und zum Goldsparplan
Gibt es beim Auvesta Goldsparplan ein prozentuales Aufgeld?
Nein. Auvesta erhebt kein prozentuales Aufgeld auf Käufe. Stattdessen fällt im Tarif CUBE ein einmaliges Agio von 200 EUR an, und der Ankauf läuft über das Grammpreis-Modell mit Großbarren, das laut WiWo-Vergleich bis zu 15 % günstiger sein kann.
Wie hoch sind die Lagerkosten beim Auvesta Goldsparplan?
Die Lagerkosten sind tarifgestaffelt. Im Tarif CUBE betragen sie 0,06 % pro Monat, also 0,72 % pro Jahr zzgl. MwSt. Im Tarif CUBE+ sinken sie auf 0,03 % pro Monat, also 0,36 % pro Jahr zzgl. MwSt. Die Versicherung des Bestands ist enthalten.
Kann ich mein Gold in der Schweiz lagern?
Ja. Auvesta bietet sechs internationale Hochsicherheitstresore zur freien Wahl, darunter Zürich. Der Lagerort ist jederzeit wechselbar, das Gold wird allokiert und zugeordnet gelagert und ist zu 100 % des Bestands versichert.
Ab welchem Betrag kann ich einen Goldsparplan starten?
Der klassische Einstieg ist ab 25 EUR pro Monat möglich. Der Tarif CUBE beginnt bei einer Mindestrate von 100 EUR pro Monat. Ab einer Kaufsumme von 3.001 EUR erfolgt automatisch das Upgrade in den günstigeren Tarif CUBE+.
Ist mein eingelagertes Gold versichert?
Ja. Der eingelagerte Bestand ist zu 100 % versichert, und die Versicherung ist bereits in den Lagerkosten enthalten. Das Gold wird allokiert gelagert, ist rechtlich Ihr Eigentum und damit insolvenzsicher.
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